MICHAIL MICHAILOV
   
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THE CHICKEN THIEF
Sotheby's 2016

Michailovs Zugang, Werke anderer Künstler als Basis für das eigene künstlerische Schaffen zu verwenden, wird bei Sotheby’s situativ genützt. Wie eine Zusammenstellung für eine Auktion namhafter Künstler und bedeutender Werke, wird von Michailov eine Auswahl angeeigneter Arbeiten verschiedener Medien gezeigt, die unabhängig von einander in unterschiedlichen Kontexten entstanden sind.

Bei der Fotoarbeit „untitled #29“ war es der einfache Umstand seinen am Flohmarkt erstandenen und lieb gewonnen handgestrickten „Mondrian Pullover“ anzukleiden und durch die chamäleonartige Identifikation diesen wieder in einen musealen Kontext zu bringen.
Während seiner Tätigkeit für die Künstlergruppe Gelitin galt es für Michailov auch als eigenständiger Künstler zu überleben. Neben der Kunstproduktion von Plastilin Mona Lisas schafft er sich in der gleichen selbstentwickelten Technik eine eigene Plastilin Mona Lisa, die sein eigenes Selbstportrait darstellt und die er mit eigenem Namen unterzeichnet. Dieses Paradoxon thematisiert die Frage nach dem Original, nach dem Wert des Kunstwerks und des Künstlernamens, ebenso wie nach der Identität des Künstlers.
Im Falle des zu entdeckenden Dürer Hasen in der Buntstiftzeichnung „dust to dust#13“ ist es die Naturstudie des Schmutzes vom eigenen Atelier, der den Wert zeichnerischen Könnens und der Zeichnung an sich in der heutigen Zeit thematisiert.

Was alle ausgestellten Arbeiten vereint, ist die Auseinandersetzung mit dem Sein auf der Suche nach der eigenen Existenz in einer schnelllebigen Zeit permanenter Neuorientierung und Bilderflut.




 

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WALL OF FAME
Wien 2006

Intervention gegen Mechanismen der re-/Produktion von Anerkennung in der Kunst

Video- und Fotodokumentation

Konzept/Aktion: Michail Michailov
Kamera: Hannes Anderle

Statt sich mit Moden, Kritikern und Kuratoren herumzuschlagen, um - vielleicht - einmal ein „Name“ zu werden, stellt man sich einfach selbst neben die anerkannten Größen und wartet was passiert…

Video 06:13min.

Speziellen Dank an Michael Meznik